Schloss Augustenburg

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Schloss Augustenburg
Wappen und Inschrift

Das Schloss Augustenburg befindet sich in Grötzingen, am Hang des Augustenbergs.

Geschichte

Im 10. Jahrhundert befand sich in dem Gebäude ein Pfründehaus. Markgraf Christoph I. von Baden erwarb dieses im 15. Jahrhundert. Das als „Hohe Haus“ bekannte Gebäude war in dieser Zeit eine bescheidene fürstliche Wohnung. Markgraf Karl II. von Baden-Durlach (1529-1577), erweiterte es zu einem stattlichen Schloss.

Ab 1678 war das Schloss Eigentum der Markgräfin Auguste-Maria von Baden-Durlach.

Ihr Mann, Friedrich VII. Magnus von Baden-Durlach, schenkte Ihr das „Hohe Haus“ in Grötzingen mit den dazugehörigen 26 Morgen Weinbergen, einem Meierhof, dem Gut und die Schäferei in Kleinsteinbach. Sie gilt als Erbauerin des Schlosses da es durch Ihre Erweiterung zur nach ihr benannten Augustenburg (1699–1701) sein heutiges Aussehen verdankt.

Als einziges Schloss der Umgebung war die Augustenburg nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg noch bewohnbar. Von 1698 bis 1699 überwachte Friedrich Magnus von hier aus die Wiederaufbauarbeiten an der Karlsburg in Durlach, wohin er 1699 wieder umzog.

Von 1709 bis zu Ihrem Tode 1718 lebte Auguste-Maria in dem Schloß. Dies wirkte sich auch vorteilhaft auf das Dorfleben aus.

Um 1890 erwarb der Tiermaler Otto Fikentscher die Augustenburg, und ließ sich mit seiner Frau Jenny Fikentscher dort nieder. Er und seine Frau gehörten zur ersten Genereration der Grötzinger Malerkolonie, die Friedrich Kallmorgen zur selben Zeit gegründet hatte.

Im Zweiten Weltkrieg diente es als Quartier für Zwangsarbeiter, danach für Heimatvertriebene. Später befand sich ein Hotel darin.

Heute

Heute befindet sich die Seniorenresidenz im Schloss Augustenburg darin.

Bilder

Adresse

Schloss Augustenburg
Kirchstraße 20
76229 Karlsruhe
Bus-Signet.png  nächste Bushaltestellen: Staigstraße oder Augustenburg     

Literatur

Weblinks