Rheinlandkaserne

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Die Rheinlandkaserne war eine Kaserne in Ettlingen.

Geschichte

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  • Ab Sommer 1912 erbaut als Königlich Preußische Unteroffizierschule (Das Ettlinger Schloss war für die größer gewordene Schule zu klein geworden). Durch Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 nicht als solche genutzt (Die Schule blieb im Schloss; aufgelöst 1920).
  • 1914 bis 1920 Nutzung als Reservelazarett.
  • Während der sog. "Weimarer Republik" zivile Nutzung (-> lag in der "entmilitarisierten" Zone).
  • Nach Wiedereinführung der Wehrpflicht (1935) und Aufbau der Wehrmacht ab 1936 erneute militärische Nutzung. Bis Ende des Zweiten Weltkrieges beherbergte das Areal eine Heeresunteroffiziersschule des 5. Infanterieregimentes.
  • 1945 bis 1950 Unterbringung von Flüchtlingen und Vertriebenen.
  • 1950 bis 1995 nutzten die US-Armee die Anlage für das 77. US-Pionierbataillon und eine Fernmeldeeinheit.
  • 1997 erfolgte die Aufteilung des Geländes: den größeren Bereich erwarb die Stadt Ettlingen von der Bundesvermögensverwaltung; den Bereich des ehemaligen Forschungsinstitutes FOM übernahm der Bund.

Heutige Nutzung

Belegung der Rheinlandkaserne

Auf dem Gelände der ehemaligen Rheinlandkaserne sind zwischenzeitlich unter anderem Ärzte und Therapeuten unterschiedlichster Fachrichtung, Freiberufler, die Sonnenapotheke, das Veritas Restaurant, das Kino-Bistro Kulisse Ettlingen und das Heisenberg-Gymnasium ansässig. Ein großer Teil des Geländes wird vom s Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB),ein Institut der Fraunhofer-Gesellschaft, genutzt. Das ehemalige Offizierscasino der Rheinlandkaserne wurde zu einem Vereinsheim für die Ettlinger Gesangvereine umgenutzt. Aus einem Teil des Stabsgebäudes wurde eine Schule.

An die frühere Nutzung erinnert noch der Straßenname Am Dickhäuterplatz.

Lage

Das Kasernenareal befindet sich am nördlichen Stadtrand, zwischen Karlsruher Straße und Durlacher Straße; im Süden wird es von der Huttenkreuzstraße begrenzt.

Dieser Ort im Stadtplan:

Literatur

Weblinks