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Wilhelm, Prinz von Baden

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Prinz Ludwig Wilhelm August von Baden (* 18. Dezember 1829 in Karlsruhe; † 27. April 1897 in Karlsruhe) war ein badischer Prinz und preußisch-badischer Politiker und General.

Er wurde als dritter Sohn des Großherzogs Leopold von Baden (1790-1852) und der Prinzessin Sophie von Holstein-Gottorp (1801-1865), Tochter des abgesetzten Königs Gustav IV. Adolf von Schweden, geboren.

Im Deutschen Krieg zwischen Preußen und dem Deutschen Bund (mit Österreich) 1866 übernahm er den Oberbefehl über die badische Division.

Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 befehligte er die badische 1. Brigade und wurde bei Nuits schwer verwundet. Am 25. Jahrestag der Schlacht bei Nuits stellte ihn Kaiser Wilhelm II. à la suite des Leib-Grenadier-Regimentes. Gleichzeitig verlieh er ihm den Orden pour le mérite, die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung.

Von 1871 bis 1873 gehörte Prinz Wilhelm als badischer Abgeordneter dem Reichstag (Reichspartei) an.

Inhaltsverzeichnis

Ehe und Nachkommen

Wilhelm heiratete am 11. Februar 1863 die Herzogin Maria Maximilianowna von Leuchtenberg (1841-1914), Fürstin Romanovskij, Prinzessin von Baden, die Tochter des Herzogs Maximilian von Leuchtenberg. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor:

Denkmal

An der Hans-Thoma-Straße zwischen Orangerie und Ahaweg steht das Prinz-Wilhelm-Denkmal. 1901 wurde das von dem Bildhauer Hermann Volz geschaffene Denkmal enthüllt.

Literatur

  • Prinz-Wilhelm-Denkmal (69), Seite 408ff in „Denkmäler, Brunnen und Freiplastiken in Karlsruhe 1715-1945“ (Band 7 der Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs, Herausgeber Heinz Schmitt), 2. Auflage, Karlsruhe 1989. ISBN 3761702647.

Wilhelmstraße

Nach ihm wurde 1866 die Wilhelmstraße benannt.

Siehe auch

  • Marxzell (Bilder) - dort Bilder vom Denkmal, das Prinz Wilhelm für seinen Bezirksförster Heinrich Pfeffer errichten ließ.

Weblinks

Persönliche Werkzeuge