Petra Hauser

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Petra Hauser (* 1950 in Karlsruhe) ist eine Karlsruher Autorin von Erzählungen und Romanen, deren Handlung in Karlsruhe spielt.

Leben

Nach dem Studium der Germanistik und Anglistik in Heidelberg unterrichtete sie an Karlsruher Gymnasien, danach an verschiedenen Institutionen der Erwachsenenbildung. 2009 erschien ihr Debutroman „Das Glück ist aus Glas" (Lindemanns Bibliothek, Band 77; ISBN 978-3-88190-553-4), es folgte 2011 die Karlsruhe Novelle „Falsche Wimpern" (Lindemanns Bibliothek, Band 125; ISBN 978-3-88190-628-9) und im Dezember 2012 die Fortsetzung des ersten Romans „Die Tage vor uns". Dazwischen wurden verschiedene Kurzgeschichten in Karlsruher Anthologien veröffentlicht.

Petra Hauser lebt mit ihrem Mann in Karlsruhe im Stadtviertel Weiherfeld; sie hat drei Töchter und vier Enkelkinder.

Werke

Ihre Bücher sind im Info Verlag erschienen.

"Das Glück ist aus Glas"

In ihrem Debutroman schildert die Autorin das Leben einer Karlsruher Familie in den Jahren 1890 bis 1945. Die Romanheldin Elisabeth gerät durch den Mann, den sie liebt und gegen den Willen ihrer Familie heiratet, in den Strudel der politischen Ereignisse. Ihre Treue, ihr Mut, ihr Durchstehvermögen und die Hilfe vieler führen Elisabeths Familie durch die schwere Zeit.

"Falsche Wimpern"

In Petra Hausers Karlsruhe Novelle erzählt sie eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der beginnenden gesellschaftlichen Veränderungen der '68er-Generation. Holly verliebt sich in Hubs. Aber es sind noch die Sechziger Jahre mit all ihren Vorbehalten und Einschränkungen. Erzählt wird die Geschichte aus dem zeitlichen Abstand von 40 Jahren von Hubs' Freund Wolfgang, genannt 'Luft'. Er reflektiert die Bedingungen der längst vergangenen Zeit und fügt die einzelnen Erinnerungsfetzen aneinander zu einer abgerundeten Geschichte.

"Die Tage vor uns"

Im zweiten Teil der Familiengeschichte erfährt der Leser, wie es Elisabeths Familie nach dem Ende des Kriegs ergeht. Ihre Tochter ist erwachsen, ebenso ihre Nichte und der Neffe. Drei Generationen wohnen im Haus in Rüppurr. Jeder in seiner eigenen Gedankenwelt, mit eigenen Träumen und Ängsten und doch hängen sie aneinander und gehören zusammen. Die Lebensbedingungen der 50er und 60er Jahre, der aufkeimende Wohlstand, der Kampf gegen die Kriegstraumata und mittendrin ein Kind, das nicht versteht, wovon die Erwachsenen reden, inspirieren den älteren Lesern zu eigenen Erinnerungen, den jüngeren zu Fragen darüber, wie es damals war.

"Binokelrunde"

Michel Kohl und die Freunde seiner Binokelrunde, alle Männer um die siebzig, versuchen einen geheimnisvollen Todesfall aufzuklären. Michel und die von ihm verehrte Nachbarin Thea Welle müssen dazu bis nach Schottland reisen. Das Rätsel wird dann aber am Bodensee gelöst. Ein heiterer und besinnlicher Roman mit Krimielementen.

"Heimatstadt"

Mit dem Silberrang des Romanwettbewerbs der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe belohnter Roman, in dem die Ich-Erzählerin Annemarie ihre Heimatgefühle entdeckt und Erinnerungen an ihre Jugend in den sechziger und siebziger Jahren wachruft. Thematisiert werden die Aufbruchsstimmung der beginnenden Studentenunruhen, der Wandel gesellschaftlicher Normen und der Wandel der Stadt bis zum heutigen Stand der Riesenbaustelle.

Weblinks

Literatur von oder über Petra Hauser hat auch die Badische Landesbibliothek (BLB) zu Karlsruhe und kann in deren Onlinekatalog recherchiert werden.