Maschinenbaugesellschaft Karlsruhe
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Die Maschinenbaugesellschaft Karlsruhe war ein Karlsruher Unternehmen, das vor allem Dampflokomotiven herstellte.
Geschichte
Es entsteht 1853 aus der 1834 gegründeten Maschinenfabrik von Emil Keßler & Theodor Martiensen, die zu den ersten Lokomotivherstellern in Deutschland gehört. Das Unternehmen entwickelt sich bis zum Ersten Weltkrieg sehr gut, zum Ende der 1920er Jahre gerät es jedoch in Konkurs.
Eine Tafel am Haus Carl-Metz-Straße 9 berichtet:
- Im Jahre 1837 errichtete
- Emil Kessler aus Baden
- in der Beiertheimer Allee in Karlsruhe
- die erste Locomotivfabrik in Süddeutschland.
- Diese ist im Jahre 1852 auf die damals
- neugegründete Maschinenbau-Gesellschaft
- Karlsruhe A.G. übergegangen
- Im Jahre 1904 wurde sie von der
- Beiertheimer Allee hierher verlegt
- und vergrössert.
Bei der Maschinenbaugesellschaft arbeiten auch Carl Benz und Wilhelm Maybach.
Gebaut wurden insgesamt ungefähr 2200 Maschinen, wobei neben den Staatsbahnmaschinen ab 1862 bereits auch Industrie- und Feldbahnlokomotiven das Werk in Karlsruhe verließen. Als letzte größere Serie wurden Lokomotiven der Baureihe G 12 nach preußischem Muster gebaut, dazu gehört auch die 58 311 der Ulmer Eisenbahnfreunde.
Literatur
- Lokomotivbau in Karlsruhe von Werner Willhaus, EK-Verlag, Freiburg, 2005, ISBN 3-88255-837-7
Weblinks
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Maschinenbau-Gesellschaft Karlsruhe“
- Die Lokomotiven
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Badenia“
- XI (alt) Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Baureihe XI, Va“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Baureihe IX a“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Baureihe 18.2“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Baureihe 70“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Baureihe 75“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Baureihe 88 (Teil 1)“
- Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Baureihe 88 (Teil 2)“
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Mr.Wong
