Maria-Hilf-Kapelle Büchenau

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Maria-Hilf-Kapelle in Büchenau

Die Maria-Hilf-Kapelle in Büchenau wurde 1863-1864 erbaut. Sie steht an der K 3529 nach Neuthard, etwa 500m vom Stadtteilzentrum entfernt.

Nothelfer

Innenraum mit den 14 Nothelfern

Die 14 Nothelfer sind Achatius, Ägidius, Barbara, Blasius, Christopherus, Cyriacus, Dionysius, Erasmus, Eustachius, Georg, Katharina, Margareta, Pantaleon und Vitus.

Geschichte

1863 beschloss die Büchenauer Bevölkerung an die Stelle, an der früher ein Feldkreuz gestanden hatte, eine kleine Muttergotteskapelle zu bauen. Jedoch stürzte der Bau aufgrund der schlechten Konstruktion, Ausführung und einem heftigen Gewittersturm zusammen. Man begann von neuem, gründlicher und exakter. Eingeweiht wurde die Kapelle am 5. Juni 1864. An der Weihe nahm buchstäblich das ganze Dorf teil. In der Prozession wurden die für die Kapelle bestimmten Heiligenfiguren feierlich an Ort und Stelle gebracht: Muttergottes, St. Josef, St. Wendelin, ein für das Portal bestimmtes Kreuz, sowie 14 Nothelfer, die Pfarrer Apfel gestiftet hat. Ein Tiroler Bildschnitzer hat sie angefertigt, sie sind bis heute in der Kapelle vorhanden. Die Kosten für den Bau beliefen sich damals auf 500 Gulden.

Beim Zweiten Weltkrieg gab es schwere Beschädigung durch einen Flieferangriff am 2./3. Februar 1945.

1953 wurde die Kapelle erneuert und am Abend des Maria-Himmelfahrtstages geweiht.

1968 wurde die Kapelle wieder renoviert: Erneuert wurden unter anderem das Portal, der Plattenboden und die Fassungen der Statuen und Figuren.

1996 gab es eine erneute Generalsanierung der Kapelle.

Im Spätjahr 1996 wurde der Orstvorsteher auf den desolaten Zustand der Kapelle aufmerksam gemacht. Das Dach faulte, der Putz fiel von Wänden und Decken, Ziegel waren zerbrochen und die Wände waren feucht. Von der Kirchengemeinde wurden 1000 DM gespendet, die Stadt Bruchsal als Eigentümer in der Kapelle pflasterte den Vorplatz und übernahm die Gestaltung der Außenanlagen, und ca. 30.000 DM haben die Bevölkerung und Vereine gespendet. Viele fleissige Hände packten mit an.

Am 16. Mai 1998 wurde die Kapelle in Anwesenheit von ca. 300 Bürgern feierlich eingeweiht und der Öffentlichkeit übergeben.

Galerie

Lage

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Weblinks