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Klein-Karlsruhe
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Zur Zeit der Stadtgründung von Carols Ruhe 1715 war Klein Karlsruhe (Dörfle) eine Ansiedlung von Arbeitern und Handwerkern, außerhalb der Stadtgrenze, ohne Bauvorschriften errichtet.
Die Ansiedler bauten einfache Häuser und Unterkünfte, ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten entsprechend.
Das etwa 18 Hektar große Siedlungsgebiet Klein-Karlsruhe lag ungefähr zwischen Adlerstraße, Kaiserstraße (früher Lange Straße) und Landgraben.
Die Baracken und Hütten südöstlich und außerhalb der Stadt, wo sich die Hintersassen - Tagelöhner, Bauhelfer, Gärtner, Waldarbeiter, niedere Hofbedienstete oder Soldaten - mit Weib und Kind niederließen, weil sie nicht mit sattsamen Mitteln versehen waren, um in den Straßen der Residenz modellmäßig bauen zu können, wohnten also in Klein Karlsruhe.
Erst ab 1781 organisierte man Klein-Karlsruhe, ab 1795 als eigenständige Dorfgemeinde. Auch die Eingemeindung von Klein Karlsruhe im Jahre 1812 - das später „Dörfle“ genannt wurde - führte zu keiner städtebaulichen Aufwertung.
del.icio.us
Mr.Wong
