Karl Joseph Bouginé

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Karl Joseph Bouginé (* 22. März 1735 in Pforzheim; † 29. Mai 1797 in Karlsruhe) war ein Pädagoge und Kirchenrat.

Leben und Wirken

Karl Joseph Bouginé wurde als Sohn des Pforzheimer Kaufmanns Johann Jakob Bouginé geboren, der aus Frankreich ausgewandert war. Karl Joseph besuchte die Pforzheimer Schule sowie das Karlsruher „Gymnasium illustre“. An der Universität Tübingen studierte er Theologie. Nach dem Pfarrkandidatenexamen ging er wieder nach Pforzheim, wurde aber am Karlsruher Gymnasium 1758 dritter Lehrer, dann ab 1764 Professor. 1780 wurde er Kirchenrat, ab 1790 leitete er das Rektorat des Gymnasiums, weswegen er nicht mehr unterrichten musste, aber Vorlesungen hielt. Zudem führte er das von Johann Christian Sachs 1775 gegründete lateinische Redeninstitut fort. 1794 wurde er schließlich geheimer Kirchenrat.

Neben zahlreichen deutschen und lateinischen Schriften war er Verfasser des bekannten Werkes „Handbuch der allgemeinen Litterargeschichte nach Heumanns Grundriß“.

Bouginé war in erster Ehe mit Johanne Eleonore Mylius verheiratet, mir ihr hatte er zwei Söhne und sechs Töchter. Sohn Karl Friedrich Bouginé war Legationsrat in Wien und starb 1836 in Durlach. Seine zweite Ehe mit Wilhelmine Christine Ohlnhausen blieb kinderlos.

Weblinks

Quelle