Karl Joseph Berckmüller

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Karl Joseph Berckmüller (* 1. Januar 1800 in Karlsruhe; † 6. April 1879) war ein Karlsruher Architekt und Schüler Friedrich Weinbrenners.

Als Sohn eines städtischen Baumeisters besuchte Berckmüller von 1817 bis 1822 die Architekturschule Weinbrenners. Nach verschiedenen Studienreisen nach Düsseldorf, Holland, Paris, London und Italien legte er 1829 mit hervorragenden Noten die Staatsprüfung für Baupraktikanten ab.

Einige Zeit lang engagierte sich Berckmüller in der Spinnerei und in der Gewehrfabrik seines Schwiegervaters in Sankt Blasien. Zur gleichen Zeit arbeitete er aber auch an architektonischen Entwürfen, beispielsweise für den Hochaltar der Katholischen Stadtkirche St. Stephan oder den unteren Teil des Hebeldenkmals im Schlossgarten.

Als die Firma des Schwiegervaters zusammenbrach, trat er wieder in den Staatsdienst ein. 1853 wurde er Baurat, 1844 Bezirksbaumeister und 1862 Oberbaurat.

Berckmüllers letztes und bedeutendstes Werk waren der Friedrichsplatz und das heutige im italienischen Renaissancestil gehaltene Naturkundemuseum. Dieses neue Sammlungsgebäude sollte als zentrales Museum Hof- und Landesbibliothek, Münz- und Naturalienkabinett und die antiken und die völkerkundlichen Schätze der badischen Großherzöge aufnehmen.

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