Johann-Peter-Hebel-Schule (Bruchsal)

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Disambig-50px.png Dieser Artikel behandelt die Johann-Peter-Hebel-Schule (Bruchsal). Siehe auch Johann-Peter-Hebel-Schule.

Schulgebäude

Die Johann-Peter-Hebel-Schule ist eine Grund- und Hauptschule in der Wilderichstraße in Bruchsal. Die Hauptschule umfasst die Klassen 5 bis 7, die Schüler gehen anschließend auf die Stirumschule.

Schulleiter ist Herr Uve Vollers, Stellvertreter ist Konrektorin Ilona Stuhlmüller.

Name

Gedenktafel

Die Schule wurde nach dem Lehrer und Dichter Johann Peter Hebel (1760-1826) benannt.

Aktuelles

Glaskugel Der folgende Absatz beschäftigt sich mit der Zukunft.
Der Inhalt kann sich später verändern oder als falsch herausstellen, er basiert auf Planungen.

Das Schulgebäude soll im Jahr 2010 saniert werden. Geplant ist die energetische Sanierung der Gebäudehülle und der Haustechnik, Nachbesserungen bezüglich des Brandschutzes, sowie die Sanierung der Sanitäranlagen. Man rechnet mit Kosten in Höhe von etwa 3,0 Mio. € zzgl. MWSt.

Historisches

Erste Planungen für den Bau einer Volksschule in der Wilderichstraße begannen 1964, im selben Jahr folgte der entsprechende Beschluss durch den Gemeinderat. Hintergrund für diesen Neubau war die Raumsituation in der (1971 aufgelösten) Freiherr-vom-Stein[1]-Schule, welche im Gebäude des Schönborn-Gymnasiums untergebracht war, das seinerseits Raumprobleme hatte. Nach öffentlicher Ausschreibung wurde im September 1965 schließlich der Entwurf des Karlsruher Architekturbüro Schmitt-Kasimir angenommen. Baubeginn war am 29.03.1966.

Am 07.09.1967 wurde der Schulbetrieb wird aufgenommen, die offizielle Einweihungsfeier fand am 02.12.1967 statt. Für ein Jahr übernahm provisorisch Konrektorin Getrud Klein die Schulleitung, 1970 wurde sie (nach einem einjährigen Rektorat Heinz Link) offiziell Schulleiterin. 1976 folgte ihr der bisherige Konrektor Adolf Eiseler, der seinerseits 1980 durch Konrektor Dieter Böser abgelöst wurde.

Zum Dauerthema wurde die Situation auf dem Pausenhof. Die quadratisch angeordneten Betonsitzbänke auf dem Hof, die für ältere Schüler konzipiert waren, wurden als Hüpfgelegenheit genutzt, was zu zahlreichen Unfällen führte. So wurden in den 70er Jahren diese Bänke zu Blumenkübeln umfunktioniert. Diese Lösung bestand bis 1988. In diesem Jahr wurden die Kübel entfernt und durch Bäume, die an anderer Stelle einem Straßenbau im Weg standen, ersetzt. Ansonsten gab es keine weiteren Grünflächen. Eine Schulwiese gab es zwar, sie war jedoch für Schüler unzugänglich. Später wurde ein Zugang zur Wiese gebaut, sie war aber weiterhin nur in Ausnahmefällen für Schüler geöffnet. Das änderte sich 1990, als im hinteren Bereich der Wiese im Rahmen eines Schulprojektes ein Feuchtbiotop errichtet wurde. Hierfür erhielt die Schule im November desselben Jahres den Umweltpreis der Stadt Bruchsal.

1995 wurden durch den Umbau der bisher in den Schulbau integrierten Fahrradgarage und teilweise Wegnahme der vorgelagerten Galerie neue Klassenräume geschaffen. Rund 450 Schüler haben seither in den Räumlichkeiten Platz. Die folgenden Umbauten betrafen wiederum den Pausenhof: 2003 wurde eine selbstentworfene Spielstraße in die Schulwiese integriert und im Sommer 2007 begannen die bislang umfangreichsten Änderungen im vorderen Teil des Hofes: Die alten Waschbetonplatten wurden ebenso wie die 1988 gepflanzten Bäume entfernt, an ihre Stelle traten ein Klettergerüst, junge Bäume und frei in den Raum verteilte Sitzgelegenheiten.

Im Jahr 2005 beendete Dieter Böser seine Tätigkeit als Rektor der Schule. Sein Nachfolger wurde Uve Vollers. Konrektor blieb Konrad Kröll, der in dieser Funktion seit 2000 innehat.

Trivia

Eine Hebelschule gab es bereist zwischen 1926 und 1945, als die städtische Mädchenschule, die sich neben der Mozartschule befand, diesen Namen trug.

Im Jahre 1961 war der Platz, an dem die Hebelschule später gebaut wurde, als Ort für einen Neubau des Schönborngymnasiums im Gespräch. Die Umsetzung scheiterte an der zu geringen Größe des Areals.

Adresse

Johann-Peter-Hebel-Schule
Wilderichstraße 14
76646 Bruchsal
Telefon: (0 72 51) 36 96 5-0
Telefax: (0 72 51) 36 96 5-29
E-Mail: info(at)hebelschule-bruchsal.de

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Weblinks

Fußnoten

  1. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein“