Johann-Peter-Hebel-Denkmal
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Das Johann-Peter-Hebel-Denkmal für Johann Peter Hebel befindet sich im Schlossgarten.
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Beschreibung
Die Büste von Hebel wurde aus Bronze gefertigt und steht auf einem Sockel aus Eisen. Das Brustbild des Dichters ist als Hermesbüste gestaltet, er trägt einen vergoldeten Lorbeerkranz.
Die Büste ist umgeben von kranzwindenden Landleuten. Die Bodenplatte ist mit einem oktogonalen Gitter eingefasst.
Bilder und Inschriften
Vorderseite: „Joh. Peter Hebel / geb. d. 10 Mai 1760 / gest. d. 22 Sept. 1826 / Dem vaterländischen Dichter / errichtet / unter / Großherzog Leopolds / Regierung / von seinen / Freunden und Verehrern / 1835 “[1] |
Rückseite: „Immer bleibet dir / Namen und Ehr und / ewiger Nachruhm / Virgil“[2] |
Linke Seite: „… wenn de amme / Chrüzweg stohsch / und nümme weisch / wo’s ane goht / halt still und frog / di G’wisse z’erst /’s cha dütsch Gottlob / und folg si’m Roth / Hebel“[3] |
Geschichte
Das Denkmal im neogotischen Stil wurde von Architekt Joseph Berckmüller geplant, die Büste hat Friedolin Fechtig 1835 gestaltet. Finanziert hat es ein Privatverein.
Zuerst stand es am nödlichen Eingang des Botanischen Gartens, seit 1965 steht es an seinem jetzigen Standort.
Lage
Es befindet sich einige Meter nordwestlich des Karlsruher Schlosses.
Dieser Ort im Stadtplan:
- OpenStreetMap-Karte (49°0'51.78" N 8°24'11.5" O)
- Yellowmap-Stadtwikiplan (auch mit Luftbild)
- 2009er Karlsruher Onlinestadtplan (und als farbiges Orthobild von 2011)
Literatur
- „Johann-Peter-Hebel-Denkmal” (Denkmal 1) in Claudia Pohl: „Kunst im Stadtraum – Skulpturenführer für Karlsruhe“, erschienen 2005 im Info Verlag, ISBN 3-88190-399-2
Fußnoten
- ↑ siehe auch Großherzog Leopold von Baden
- ↑ Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Vergil“
- ↑ Übersetzung des alemanischen Textes: „… und wenn Du an einem Kreuzweg stehst und nicht mehr weißt, wo es weiter geht, halte ein und frage Dein Gewissen zuerst, es kann gottlob deutsch und folge seinem Rat“
- ↑ Übersetzung des alemanischen Textes: „und wie dunkel und düster es dort sein mag, die Sterne scheinen so fröhlich und aus der Heimat kommt ihr Schein. Wie schön muss es in der Heimat sein.“
- ↑ aus Der Wächter in der Mitternacht