Jakob Malsch

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Jakob Malsch
Jakob Malsch
Jakob-Malsch-Anlage in der Oststadt
Jakob-Malsch-Anlage in der Oststadt

Jakob Malsch (* 19. Januar 1809 in Karlsruhe, † 12. Dezember 1896 in Karlsruhe) war von 1848 - 1870 Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ereignisse während der Amtszeit

  • Erbauung der Maxauer Bahn
  • Herstellung des Wasserwerkes
  • Übernahme des Gaswerks

Ehrungen

Malschbrunnen

Ihm zu Ehren wurde 1874 an der Stelle des damals abgebrochenen Ettlinger Tors (an der nordöstlichen Ecke der Kriegs- und der Karl-Friedrich-Straße) der Malschbrunnen erbaut um daran zu erinnern, dass Malsch trotz finanziell schlechter Lage die Wasserversorgung durchsetzte. Der Malschbrunnen wurde 1963 (wie so manches) im Zuge des Ausbaus der Kriegsstraße mit Unterführungen am Ettlinger und Karlstor demontiert und angeblich auf einem Bauhof eingelagert. Als einige Jahre später in der Öffentlichkeit die ersten Fragen danach auftauchten, war er dann (bis auf wenige Teile) leider nicht mehr auffindbar. Angebliche Beschädigungen nach dem Krieg oder unansehnliches Aussehen sind auf Fotos vom Anfang der 1960er Jahre nicht feststellbar. Nach dem Neubau des Postscheckamts wurde an seiner Stelle der Stundenbrunnen von Gerhard Karl Huber errichtet.

Jakob-Malsch-Anlage

In der Nähe des Hauptfriedhofs gibt es heute noch eine Jakob-Malsch-Anlage.

Ehrengrab

Auf dem Hauptfriedhof bekam Jakob Malsch ein Ehrengrab der Stadt, das die Familie Malsch seitdem als Familiengrab nutzt.

Verwandtschaft

Die Verwandtschaft mit dem Geschichtsschreiber Johann Caspar Malsch ist wegen Lücken in den Taufregistern damit nicht zu beweisen, aber der Stafforter Kustos Wilhelm Hauck schreibt zu J.C. Malsch: "Er war Ahn des späteren Oberbürgermeisters Malsch in Karlsruhe; siehe Evang. Kirchen und Volksblatt 1886 Nr.3 und 4".

Sein Ururenkel ist im Stadtwiki unter dem Namen Hirrrsch tätig.

siehe auch

Persönliche Werkzeuge