Horst Görlitz

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Horst Görlitz (* 20. September 1921; † 25. November 2012 in Karlsruhe) war im Wassersport als Trainer für Wasserspringen aktiv.

Leben und Wirken

Als Trainer betreute Horst Görlitz zuerst Spitzenturmspringer der DDR. 1955 setzte er sich über Warschau, wo die Weltfestspiele stattfanden, in den Westen nach Karlsruhe ab. In dieser Zeit gründete er die Springerschule Karlsruhe. Von 1958 bis 1968 war er Staatstrainer Italiens, wo der Südtiroler Klaus Dibiasi Olympiasieger in Mexico-Stadt wurde. Danach war er 13 Jahre lang Bundestrainer für den Deutschen Schwimmverband (DSV).

Zusammen mit Helmut Hünerfauth war er „Vater“ des Wasserspringens im Fächerbad.

Er starb 91-jährig nach kurzer Krankheit und wurde auf dem Karlsruher Hauptfriedhof bestattet.

Ehrungen

  • Das Horst-Görlitz-Springerzentrum im Fächerbad wurde 2012 nach ihm benannt.
  • Aufnahme als Legende des Sports in die „International Swimming Hall of Fame“ (2011)

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