Hochwasserschutz
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Hier finden sich Informationen über Maßnahmen des Hochwasserschutzes an den Flüssen in der Region.
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Rhein
Der Wasserstand des Rheins steigt langsam und mehr oder weniger vorhersehbar nach Niederschlagsperioden im Alpenraum. Zur Wasserrückhaltung gibt es am Oberrhein folgende Maßnahmen:
- Polder (Polder Söllingen/Greffern, Polder Rheinschanzinsel)
- Dammrückverlegungen
- Wehre
- Sonderbetrieb der Rheinkraftwerke (siehe auch Staustufe Iffezheim)
Karlsruhe
Die Ausbreitung von Rheinhochwasser wird durch den Rheinhauptdeich und das Hochwasser-Sperrtor auf die Rheinaue beschränkt.
Sollte dieser doch mal brechen, ist ein Rhein-Hochwasser auf das sogenannte Tiefgestade beschränkt. Der Großteil des besiedelten Gebietes von Karlsruhe liegt aber auf dem Hochgestade und somit rund 5-10 m höher.
Der Pegelnullpunkt des Pegels in Maxau liegt bei 97,76 m über Normalnull (NN). Ein Hochwasser mit 9 m Wasserstand (1999 beinahe erreicht) wäre demnach in Höhe Maxau rund 106,8 m ü. NN. Die direkte Umgebung des Pegels hat Höhen um 104,0 bis 105,0 m ü. NN, stünde ohne Rheindämme also 2-3 m unter Wasser. Die Kernstadt Karlsruhes liegt ca. 115 m ü. NN und ist somit bei Rheinhochwasser ungefährdet.
Ab 7,5 m Wasserstand wird das Hochwasser-Sperrtor des Rheinhafens geschlossen.
Statistiken
- Hochwasser im August 2007 aufgrund starker Regenfälle
Alb
Als kurzer Mittelgebirgsfluss ist die Alb anfällig für plötzlich auftretendes Hochwasser nach starken Niederschlägen im Nordschwarzwald.
Im Mai 1970, 1978 und 1983 hatte die Alb extremes Hochwasser. Davon betroffen waren die Stadtteile Knielingen, Mühlburg, Daxlanden und Grünwinkel.
1990 stellte das Land 58,5% der Kosten für einen Hochwasserschutz bereit. 2,8 Millionen Euro wurden seitdem in 20 Einzelmaßnahmen investiert, im Dezember 2004 wurde die letzte davon im Bereich des Thomaswehrs in Daxlanden fertiggestellt. Die Knielinger Sängerhalle wurde durch Schutzmauern gesichert.
Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt: Die Albhochwasser haben seit 1990 zugenommen. Vor allem Ettlingen und Karlsruhe-Süd waren betroffen.
Pfinz
Für die Pfinz gilt das gleiche wie für die Alb, die Wassermenge wird aber ab Grötzingen durch den Pfinz-Entlastungskanal an Karlsruhe vorbeigeleitet.
del.icio.us
Mr.Wong
