Herbert Wetterauer

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Herbert Wetterauer (in Venedig, 2007)

Herbert Wetterauer (* 21. April 1957 in Karlsruhe) ist ein bei Karlsruhe lebender Künstler (Maler, Bildhauer und Autor).

Leben

Nach dem Abitur am Karlsruher Helmholtz-Gymnasium und dem Zivildienst beim Arbeiter-Samariter-Bund Karlsruhe studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe Bildende Kunst und an der Universität Karlsruhe Germanistik. In den Jahren von 1980 bis 1983 arbeitete er neben der künstlerischen Tätigkeit auch als Journalist, vor allem als freier Mitarbeiter des Karlsruher Kulturmagazins KiK (Kultur in Karlsruhe). Für KiK verfasste er hauptsächlich Kunst- und Literaturkritiken, daneben aber auch kritische Reportagen aus dem Karlsruher Alltagsleben. Zahlreiche Cartoons und Illustrationen von ihm zu Kurzgeschichten anderer Karlsruher Autoren wurden in KiK veröffentlicht. Wetterauer nimmt seit 1979 an Ausstellungen teil. Einzelpräsentationen seiner Arbeiten waren auch in internationalen Ausstellungsinstitutionen zu sehen ( z.B. 1983, eigener Raum in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden). Seine durchgehend gegenständliche Kunst war anfänglich tendenziell dem magischen Realismus und gesellschaftskritischen Strömungen in der Malerei verpflichtet. Ab 1987 wendete sich Wetterauer verstärkt der Skulptur zu, wo die weibliche Figur zum beherrschenden Gegenstand seiner Arbeit wurde. Werke von ihm befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.

2009 erschien sein Romanerstling Stromness [1] [2], dem 2013 das E-Book Du sollst nicht vertrauen folgte.[3] In seiner Sammlung von Erzählungen (Daneben - Geschichten aus der Nachbarschaft) thematisiert er in mehreren Geschichten auch Karlsruhe als Handlungsort.[4] Sein neuer Roman tod.com spielt sowohl in Los Angeles als auch in Karlsruhe.

Wetterauer lebt seit 1999 in Wörth am Rhein. Er ist Mitglied im BBK und am Lessing-Gymnasium im Lehramt tätig.

Werke

Ausstellungen

Plakat zur 4. Karlsruher Künstlermesse von Herbert Wetterauer

Eine Auswahl der Ausstellungen

Veröffentlichungen

  • Konsum-Weihnacht, in pferscha Nr. 3, Graz 1974
  • Die Mechanik der komischen Zeichnung, in Zeitschrift für Kunstpädagogik Nr. 5, 1975
  • Katchina, in Ketchup-Magazin Nr. 2, 1981
  • KiK-Magazin Nr. 9 bis 70, 1980 bis 1983
  • Karlsruher Wechselblätter 7/86, 1986
  • Aufmarsch der Kunsthistoriker, in artist Nr. 38, 1999
  • Stromness, Schardt Verlag, Oldenburg, 2009, ISBN 978-3-89841-487-6
  • Der weiße Dackel, in Neues Karlsruher Lesebuch, Info Verlag, Karlsruhe, 2010, ISBN 978-3-88190-589-3
  • Du sollst nicht vertrauen, Kindle Edition, 2013
  • DANEBEN - Geschichten aus der Nachbarschaft, Kindle Edition, 2013
  • tod.com, Info Verlag, Karlsruhe 2013, ISBN 978-3-88190-747-7

Rezeption

  • Badisches Tagblatt, 22. September 1983 (mit Abbildung)
  • Kunstforum international Bd. 69, 1984 (mit Abbildung)
  • Badische Neueste Nachrichten, 30. März 1989; 26. Juni 2010; 3. Mai 2014
  • Karlsruher Kurier, 5. April 1991; 29. April 2010; 25. Juni 2010; 20.Dezember 2013 (je mit Abbildung)
  • Nordbayerischer Kurier, 20. Mai 1993 (mit Abbildung)
  • Nürnberger Nachrichten, 21. Mai 1993 (mit Abbildung)
  • Het Nieuwsblad (NL), 9. Oktober 1994
  • Eindhovens Dagblad (NL), 16. Oktober 1994
  • Fränkische Nachrichten, 26. Juni 1995 (mit Abbildung)
  • Rhein-Neckar-Zeitung, 27. Juni 1995 (mit Abbildung)
  • INKA Stadtmagazin Nr. 43, 2008; Nr. 54, 2010 (beide mit Abbildung)
  • StadtZeitung Karlsruhe, 28. November 2008 (mit Abbildung)
  • Amtsblatt Wörth, 27. Januar 2009; 19. Dezember 2013 (beide mit Abbildung)
  • Pfalz-Echo, 21. Dezember 2009; 25. November 2013 (beide mit Abbildung)
  • Die Rheinpfalz, 6. Januar 2010 (mit Abbildung)
  • RaumK, Nr. 89, März 2010 (mit Abbildung)
  • Klappe auf, Ausgaben Mai 2010 und Januar 2014 (beide mit Abbildung)
  • Boulevard Baden, 18. Juni 2010

Weblinks

Fußnoten

  1. Stromness im Marjorie-Wiki
  2. Der Roman Stromness in der Deutschen Nationalbibliothek
  3. Der Roman Du sollst nicht vertrauen bei Amazon]
  4. DANEBEN - Geschichten aus der Nachbarschaft bei Amazon