Gustav-Jacob-Hütte

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Die Gustav-Jacob-Hütte (auch „Waldheim” genannt) ist ein Gebäude für Ferienfreizeiten.

Geschichte

1925 wurde das Haus als einfache Holzbaracke von Gustav Jacob und Jugendpfarrer Heinz Kappes gegründet, um die Not von Kindern, die unter den Folgen des Ersten Weltkriegs litten, etwas lindern zu können. Träger war der Evangelische Jungend- und Wohlfahrtsdienst. Anfangs wurden nur Kinder betreut, denen es gesundheitlich nicht gut ging, viele kamen auch, um satt zu werden. Wobei die Organisatoren selbst Probleme hatten, genügend Lebensmittel zu beschaffen: so wurde z.B. der Kakao von den Amerikanern gespendet.

Auch während des Nationalsozialismus wurden Klein- und Schulkinder betreut. 1943 wurde das Haus bei einem Bombenangriff getroffen. 1946 kamen 230 Klein- und 225 Schulkinder, 1950 waren es schon 500 Schul- und 200 Kleinkinder.

Seit 1956 werden auch Freizeiten für Senioren angeboten.

In den 1960er Jahren wurde das Holzhaus durch einen Backsteinbau ersetzt. 1970 stieg die Kinderzahl auf 1.030 an, um sich in den 1980ern zwischen 400 und 600 einzupendeln.

Anfang 2008 wurde das Gebäude für 1,7 Millionen Euro saniert und mit einem Anbau versehen. Es ist seitdem auch im Winter nutzbar.

Ende 2013 verkaufte der Pächter der Hütte, das Diakonische Werk, sie an den Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg (ForstBW), das Gelände gehörte bereits dem Land Baden-Württemberg. Ferienfreizeiten sollen aber auch weiterhin stattfinden.

Adresse

Gustav-Jacob-Hütte
Linkenheimer Allee 10
76131 Karlsruhe

Dieser Ort im Stadtplan:

(H)  nächste Haltestelle: Kanalweg   
Ansprechpartner bei allgemeinen Fragen
Diakonisches Werk Karlsruhe: (0721) 167 236
Ansprechpartner bei Fragen zu den Freizeiten
waldheim@dw-karlsruhe.de oder: (0721) 167 243

Weblinks

  • Es ist keine offizielle Webpräsenz bekannt.