Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2007

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Unter dem Motto „Spuren“ fand der Europäische Tag der Jüdischen Kultur am 2. September 2007 in 31 Ländern stattfinden. Die Veranstaltungen für Baden-Württemberg und das Elsass finden sich in einem gemeinsamen Programm. Damit haben die Veranstalter den historischen und kulturellen Verbindungen entlang des Rheins Ausdruck verleihen.

Programm in Karlsruhe

In Karlsruhe veranstaltete die Jüdische Kultusgemeinde Stadtführungen, eine Führung durch die Karlsruher Synagoge und bot jüdische Musik und koscheres Essen an.

Programm

Gedenktafel ehemalige liberale Synagoge
Uhrzeit nach Absprache
„Auf den Spuren jüdischen Lebens in Karlsruhe“
Treffpunkt: Gedenktafel ehemalige liberale Synagoge in der Kronenstraße
Hinweis: Diese Führung ist ausgebucht
15:00 Uhr 
Synagogenführung
18:00 Uhr Konzert 
Jüdische Musik (liturgisch und israelisch) mit Kantor Hayoun, Ort: Jüdisches Gemeindezentrum,
Sonstiges
traditionelle koschere Köstlichkeiten im jüdischen Gemeindezentrum
Hinweis 
Auch in einem jüdischen Sakralbau wird auf angemessene Kleidung wert gelegt. Angemessen sind beispielsweise lange Hosen und bedeckte Schultern, für Herren ist eine Kopfdeckung vorgeschrieben.
Und aufgrund der besonderen Sicherheitsvorkehrungen ist ein Personalausweis mitzubringen.
Veranstalter 
Jüdische Kultusgemeinde

Programm in Bruchsal

Heidelsheim

Gedenkstein am Rathausplatz

„Jüdisches Leben – jüdische Spuren“: Mit einer Ausstellung und begleitenden Führungen durch die historische Altstadt war Heidelsheim 2007 eingebunden in den europaweiten „Tag der jüdischen Kultur“. Am Sonntag, 2. September 2007, ist die Ausstellung in der ehemaligen Synagoge beim Marktplatz (Kanzelberg 4) geöffnet. Ausgangspunkt der drei Führungen war am Kanzelberg, von dort geht es zum früheren jüdischen Schulhaus, durch die Judengasse und zum neu errichteten Gedenkstein an die Deportation nach Gurs von 1940, der die letzten im Ort verbliebenen Juden zum Opfer fielen.

„Juden in Heidelsheim“ ist eine Spurensuche an geschichtsträchtigem Ort: Die belegbare Historie der Heidelsheimer Juden beginnt im späten Mittelalter, als eine Familie Süßkind in die damalige Reichsstadt zog. Über Höhen und Tiefen erreichte die israelitische Gemeinde Mitte des 19. Jahrhundert einen Anteil von 10% an der Heidelsheimer Gesamtbevölkerung, ehe sie durch Auswanderung und Wegzug in die Städte auf ein halbes Dutzend älterer Menschen im Jahre 1933 zusammenschrumpfte. Deren Deportation setzte einen grausamen Schlusspunkt unter mehrere Jahrhunderte des jüdisch-christlichen Zusammenlebens.

Entsprechend befasst sich der erste Teil der Ausstellung mit der Geschichte des Judentums in Heidelsheim allgemein, der zweite mit berühmten hier ansässigen Persönlichkeiten und Familien – so die Familien Carlebach, Sulzberger und Bär, deren Nachkommen sich ein Renommee als Wissenschaftler, Zeitungsherausgeber und Finanziers erworben haben.

Die Teilnahme am Rundgang und der Ausstellungseintritt sind unentgeltlich.

11:00 bis 18:00 Uhr 
Ausstellung „Juden in Heidelsheim“,
Ort: Ehemalige Synagoge Heidelsheim

Obergrombach

als Synagoge von etwa 1845 bis 1888

In Obergrombach gab es eine Führung, an der etwa 60 Personen teilnahmen.

14:00 Uhr 
Führung „Jüdische Spuren in Obergrombach“
Treffpunkt: Rathausplatz 1, Obergrombach

Veranstalter

Thomas Adam
Hauptamt, Abt. III., Kultur und Veranstaltungen
Kaiserstraße 66
76646 Bruchsal
Telefon: (0 72 51) 79 -3 80
E-Mail: thomas.adam(at)bruchsal.de

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