Donauschwaben

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Donauschwäbische Trachten (im Heimatmuseum der Parabutscher Donauschwaben)
Erinnerung an die Heimat: Tafel des Vertriebenendenkmal Grünwettersbach mit Inschrift DONAUSCHWABEN

Angehörige der in Osteuropa ansässigen deutschprachigen Minderheit Donauschwaben kamen in der Nachkriegszeit als Heimatvertriebene auch nach Karlsruhe und sind hier mit Organisationen und Institutionen sowie in Straßennamen präsent.

Geschichte

Am 22. Juli 1945 trafen 360 Donauschwaben aus Jugoslawien als erste Flüchtlinge in der Kaserne in Knielingen ein.[1]

Über das 11. Ostertreffen der Donauschwaben im Frühjahr 1960 in der Karlsruher Stadthalle berichtete der Karlsruher Monatsspiegel in Folge 27.

1995 fand das Landestrachtenfest der Donauschwaben in Stuttgart statt.

Das Land Baden-Württemberg hat seit den Fünfziger Jahren die Patenschaft für die Volksgruppe der Donauschwaben.

Gruppen und Vereine

In der Region Karlsruhe gibt es

Museum

Straßen

Folgende Straßen in Karlsruhe und Umgebung sind nach den Donauschwaben benannt:

Literatur

  • Die Donauschwaben und Baden-Württemberg, München 2004, ISBN 3-926276-59-2
  • Anton E. Dörner: Die Ansiedlung von Baden-Durlachern in Mühlbach Mitte des 18. Jahrhunderts / Colonizările germane (Baden-Durlach) din Sebes de la mijlocul veacului al XVIII-lea [Text zweisprachig: deutsch und rumänisch], in: „Dan hier ist beser zu leben als in dem Schwaben Land“, Stuttgart 2002 ISBN 3-00-009407-5, Seiten 87 – 92

Weitere siehe Weblinks unten.

Siehe auch

Weblinks

Fußnoten

  1. Die offizielle Webpräsenz der Stadt Karlsruhe zum Thema „Stadtchronik Karlsruhe: Die Jahre 1940 bis 1949“
  2. Die offizielle Webpräsenz der Stadt Karlsruhe zum Thema „Landsmannschaft der Donauschwaben Ortsgruppe Neureut“
  3. Offizielle Webpräsenz „Landsmannschaft der Donauschwaben Rastatt“