Am 14. September ist Tag des offenen Denkmals 2008. Wer kann welche Punkte übernehmen (Fotos oder Text)?

Diskussion:Nordstadtbahn

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:

Wechseln zu: Navigation, Suche

OH MEIN GOTT!! Hat mal jemand heute BNN gelesen? Sind die so bescheuert oder tun die nur so? Nicht nur dass sie immer noch nicht kapiert haben dass es "Nordstadtbahn" heißt und nicht "Nordbahn", jetzt benutzen die sogar beide Begriffe in einem Satz. *kopschüttel* -- Ernie 11:07, 11. Aug 2005 (CEST)

Die Nordstadtbahn fährt nach Graben? Wenn Mueck aus dem Urlaub ist, muss er (darf er) mal eine Karte zeichnen, wahrscheinlich ist das Stadtwiki Schuld, weil wir Nordstadtbahn mit Hardtbahn verknüpft haben und die früher nach Graben fuhr. (das Abtippen von Leserbriefen ist auch URV, oder?) --Der Kawana (Diskussion) 11:23, 11. Aug 2005 (CEST)

Inhaltsverzeichnis

Meinungen

(von wem auch immer) zur in Bau befindlichen Nordbahn:


Zum Thema Strassenbahn im ehemaligen Biotop Erzbergerstrasse:

Der sogenannte "Graben-Express", zum Zwecke der vorübergehenden Täuschung von interessierte Seite gern auch "Nordstadtbahn" betitelt, wird nicht durch das Zentrum der Nordstadt geführt werden, um deren ÖPNV-Erschliessung zu verbessern (was per Bus unproblematich realisierbar wäre), sondern an diesem Wohngebiet vorbei fahren. Die Fahrzeit von Graben zum Marktplatz, zu dem angeblich jeder möchte, der irgendwo in eine Bahn im weiten Netz des KVV einsteigt, wird sich gegenüber der bereits existierenden parallelen Linie (am Städtischen Krankenhaus vorbei) um 4 Minuten verkürzen, die in der Innenstadt zusätzlich für konjunkturfördernde Mehreinkäufe genutzt werden können. Dies wird nur möglich, weil die jetzige fahrgastfreundliche Anzahl der Haltestellen der momentan noch attraktiven Bus-Linie 70 in der Erzbergerstrasse reduziert werden: Gut für bewegungsarme Jugendliche und für Alte, die fit bleiben möchten oder müssen, um demnächst bis 70 oder 75 im Arbeitsleben ihren Mann, bzw. ihre Frau stehen zu können. Wer gerne Gepäckstücke zu den künftig weiter auseinander liegenden Haltestellen oder Einkäufe nachhause tragen möchte, wird begeistert sein, vor allem, wenn außerdem der Weg vorher oder nachher quer durch die ganze Breite der Siedlung führt. Gut auch fürs Entfernung-Abschätzen und fürs Gedächtnis-Training von Denjenigen, die das nächstgelegene Schlupfloch in der künftigen Ghetto-Mauer nutzen möchten, wenn sie regelmäßig auf die jeweils gegenüberliegende Seite der Erzbergerstraße gelangen möchten oder müssen.

Wenn dann einmal die jetzige Bus-Linie 70, die auch eine schnelle Verbindung zum Westen der Stadt ermöglicht (Hertzstraße, Siemensallee, Entenfang) eingestellt wird, könnte es auch den naivsten Nordstadt- und Heide-Bewohnern wie Schuppen von den Haaren fallen, welch schlechter Handel in ihrem angeblichen Interesse abgeschlossen wurde. Die neue Straßenbahn-Linie ist auch im Zusammenhang mit der Bebauung des für das Stadtklimas wichtigen alten Flugplatz-Biotops, das seit Jahren sukzessive zerstört wird, zu sehen.

Mehr zur "Nordbahn" gibt´s hier zu lesen und zu bedenken: http://www.bueka-oedp.de/themen/000129kj.htm.


Also das die Busverbindung in der Nordstadt (Erzbergerstr.) als fahrgastfreundlich und ausreichend dargestellt wird verwundert schon ein bisschen und kommt wohl von jemandem, der nicht wirklich auf diesen Teil des Karlsruher ÖPNV angewiesen ist. Speziell an Wochenenden und außerhalb des Berufsverkehrs sitzt man buchstäblich fest. Außerdem lassen sich Gepäckstücke und Einkäufe in einem Bus deutlich schlechter transportieren als in einer Straßenbahn, ganz abgesehen vom ruppigen Fahrstil vieler Busfahrer, die damit speziell der älteren Generation die Nutzung dieser Fahrzeuge sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich machen. Die Straßenbahnlinie, die ja auf einer ehemaligen Bahn-Trasse erstellt werden soll ist demnach eine gute Erweiterung des Netzes und die längst fällige Ablösung der unzuverlässigen, überfüllten, unbequemen und in Ihrer Anzahl nicht ausreichenden Busse. Natürlich kann man dieses Thema kontrovers diskutieren, man sollte aber immer die Bedürfnisse der Menschen in der Nordstadt im Auge behalten. Und diese Menschen dort pauschal als naiv zu bezeichnen ist schlicht und einfach überzogen.


Zunächst einmal muss ich mich immer wieder wundern, warum gerade die so genannte Nordstadtbahn eine derartige Anti-Straßenbahn-Bewegung auf den Plan gerufen hat. Abgesehen von der Heide-Siedlung und der Hardtwaldsiedlung handelt es sich hier um ein völlig neues Wohnviertel, das bisher als solches nur unzureichend erschlossen war. Der für die neue Streckenführung hauptsächlich vorgesehene Grünstreifen in der Erzbergerstraße war ursprünglich als Bahntrasse entstanden und wurde bis nach dem 1. Weltkrieg auch als solche genutzt. Im Gegensatz zur Hildapromenade (ebenfalls eine ehemalige Bahntrasse) blieb der Grünstreifen seither eine Art 'gepflegte' Brachfläche, die wohl als Spazierweg für so manchen Hundebesitzer, jedoch nicht wirklich als Parkfäche genutzt wurde. Während in anderen Stadtteilen neue Bahntrassen teilweise tiefe Einschnitte in die bisherige Infrastruktur bedeuteten, bietet sich in der Nordstadt mit dem Rückbau der alten Bahntrasse die Möglichkeit, den neuen Stadtteil und die Neureuter Heide an das gut ausgebaute Karlsruher Straßenbahnnetz ohne gravierende landschaftliche Veränderungen anzubinden. Auch nach Fertigstellung der Bahn wird sicherlich noch genügend Platz für Bäume und Grünflächen beiderseits der Strecke bleiben. Die Bedenken hinsichtlich der beschlossenen Netzanbindung über die Grashofstraße kann ich in diesem Zusammenhang daher teilweise verstehen. Jedoch denke ich, dass nach dem jahrelangen Gerangel die tragfähigste und vernünftigste Kompromisslösung gefunden wurde. Ein Projekt, das so vielen Bürgern wirklich Nutzen bringt, sollte meiner Meinung nach nicht an der Hürde scheitern, dass einige wenige Menschen Nachteile davontragen. Es wird wohl nie Lösungen geben, die alle zufriedenstellen.

Ich selbst bin weder Nordstadtbewohner noch Lobbyist der städtischen Verkehrsbetriebe. Als Karlsruher Bürger weiß ich jedoch die hiesige Stadtbahn, die ja internationalen Ruf genießt, sehr zu schätzen. Das so genannte 'Karlsruher Modell' hat erstmals endlich gezeigt, dass es mit einem vernünftigen Konzept durchaus möglich ist, der zunehmenden Verlagerung des Personennahverkehrs auf die Straße und der Tendenz zum Individualverkehr etwas entgegenzusetzen, das die Bürger wirklich annehmen und das sich mit verhältnismäßg sparsamen Mitteln wirksam realisieren lässt. Wie kann man in der heutigen Zeit noch für den Erhalt des Busverkehrs plädieren und sich dabei sogar noch auf den Umweltaspekt berufen ? Die Bäume, die man für eine Straßenbahntrasse fällen muss, sterben durch den Busverkehr an Übersäuerung, wenn sie nicht vorher ein Orkan umknickt, der dem globalen Treibhauseffekt zu verdanken ist. Für die Anwohner der Bahntrasse dürfte sich auch die Lärmbelastung durch den Wegfall des Busse reduzieren. Ich bin überzeugt, dass auch der Individualverkehr sich deutlich reduzieren wird. Trotz der geringeren (doch bei weitem ausreichenden) Haltestellenanzahl bin ich überzeugt, dass für die Bewohner der Nordstadt und der Heide die Stadtbahn ein Gewinn sein wird. Durch die Stadtbahn läßt sich zum einen ein besserer Takt realisieren, so dass man auch spät abends oder an den Wochenenden nicht "festsitzt". Wer früher auf überfüllte, schaukelnde und laute Busse angewiesen war, weiß auch den Fahrkomfort einer Straßenbahn zu schätzen. Wenn man nicht gerade zur Stoßzeit auf der Kaiserstraße unterwegs ist, kann man sich zumeist eines ruhigen Sitzplatzes erfreuen, auf dem man auch nicht ständig durchgeschüttelt wird. Auch das Umsteigen wird einfacher, da man nicht erst zur Staßenbahnhaltestelle rüberhechten muss.

Fazit: Ich kann der aktuellen städtebaulichen Entwicklung insgesamt wenig Gutes abgewinnen. Es werden sehr viele Prestige-Projekte (Neue Messe, U-Strab, ECE-Center) quasi am Bürger vorbei durchgedrückt, die Unmengen von Geld verschlingen und deren tatsächlicher Nutzen eher fragwürdig ist. Demgegenüber werden Wohngebiete (Beispiel "City-Park") und öffentliche Einrichtungen (Beispiel Friedrich-List-Schule) wieder im Billigstil der 70er-Jahre aus dem Boden gestampft, dass sich der alte Weinbrenner im Grab umdrehen muss. Im Bereich Straßenbau bleibt mein Lieblingsfeind nach wie vor der sinnlose Pseudo-Kreisel am Ende der neuen Kriegsstraße (Bitte macht ihn wieder weg!). Wenn es jedoch eine gute Entwicklung in Karlsruhe gibt, ist es meiner Meinung nach der vorbildliche Ausbau des Personennahverkehrs, den man unbedingt unterstützen sollte.

Markus Lehnen


Ich bin Nordstadtbürger und lebe seit nunmehr 3 Jahren im Kanalweg quasi am nördlichsten Ende der Nordstadt. Ich kann nur sagen, dass ich die Straßenbahn herbeisehne, denn die Buslinie 70 ist unter dem Strich für die Anrainer der Erbergerstraße eine Qual. Sicher, die Vergrößerung der Distanzen zwischen den Haltestellen ist erstmal ein kleiner Nachteil. Auf dem Vorteilskonto überwiegt aber die Tatsache, dass mit der Straßenbahn endlich den Nordstadtbürgern ein vernünftiger 10-/20-Minuten-Takt in die City geboten wird und nicht dieses unsägliche 10-/20-/30-Minuten-Misch-Modell der Buslinien, die es auch in den seltensten Fällen schaffen ihren Zeitplan einzuhalten. Eine Zubringerfahrt zum Bahnhof hat sich für mich in den letzten Jahren stets als Glücksspiel erwiesen, wenn man sich nicht von vorneherein drei Busse Sicherheitspuffer eingeräumt hat, was gerade im sonntäglichen 30-Minuten-Tag ganz schön viel abverlangt. Wer gegen diese Straßenbahn wettert soll erstmal miterlebt haben, wie zwei 70er Busse die Erzbergerstraße quasi Stoßstange an Stoßstange entlangfahren weil der Vordermann 5 Minuten Verspätung hat während der Hintermann seinem Fahrplan 5 Minuten vorraus ist.

Bürgerinformation 2. Mai 2006 - wer hat zeit?

aus dem Bürgerbrief von heute: Über das künftige Angebot auf der Nordstadtbahn unterrichten die Verkehrsbetriebe (VBK) im Rahmen einer Bürgerinformation am kommenden Dienstag, 2. Mai 2006, um 19:00 Uhr im NCO Club in der Delawarestraße 21. Dabei wird der Geschäftsführer der VBK, Dr. Walter Casazza, über die Linienführung, die Auswirkungen im Liniennetz, den Fahrzeugeinsatz und den Busanschluss an die Nordstadtbahn informieren. --Wilhelm Kawana Bühler Nachricht senden 23:35, 27. Apr 2006 (CEST)

Wie auch schon in Vortrag#Verkehr vermerkt.
Die Einladung wude in alle Briefkästen verteilt und auf Haustüren geklebt.
--Ikar.us 07:10, 28. Apr 2006 (CEST)

Bild von der Testfahrt

Sagt mal, is irgendwas mit der Grafik-Engine von unserem Server im Eimer? Beimir hat das Thumbnail von der Testzfahrt sehr seltsame Farben, irgendwie grau. -- [[Benutzer:Ernie|Ernie (Post)]] 20:28, 15. Mai 2006 (CEST)

Tat das für .png's jemals richtig? Fotos sollen daher auch als .jpg eingebunden werden. --Wilhelm Kawana Bühler Nachricht senden 22:03, 15. Mai 2006 (CEST)
Könnte da eine Reduktion auf n Farben, n<256, eingebaut sein, wie sie für gif nötig wäre?

--Mueck 00:24, 16. Mai 2006 (CEST)

Also ich hab mich auch schon gewundert und am Bild selbst hab ich gar nix reduziert ausser die Größe. Aber falls gewünscht lad ich es nochmal als jpg hoch. Swarp 20:26, 17. Mai 2006 (CEST)
Reduziert hat womöglich die thumbnailende Weichware hier... Solche Effekte kenne ich von Gif-Bildern her, wenn die Zahl der Farben zu gering wird... Ja, jpeg wäre nett und mal einen Vergleich wert. --Mueck 20:43, 17. Mai 2006 (CEST)

NPOV: (Geld spielt keine Rolle).

Was will uns der Autor mit der Bildunterschrift (Geld spielt keine Rolle). sagen? wer war das, habe jetzt nicht gesucht. Wo bitte ist da der neutrale Standpunkt. neutral wäre aus meiner Sicht, der Durchstich kostete xyz Millionen Euro. --Wilhelm Kawana Bühler Nachricht senden 11:32, 28. Mai 2006 (CEST)

Persönliche Werkzeuge