Carl Peter Pflästerer

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Carl Peter Pflästerer (* 22. März 1888 in Weinheim/Bergstraße; † 23. Januar 1962 in Karlsruhe) war ein badischer Architekt und Stadtplaner. Oberbaurat Plästerer wirkte in Karlsruhe am Städtischen Tiefbauamt, als Leiter des Stadtplanungsamts sowie Direktor des Städtischen Aufbauamts.

Leben und Wirken

Entwurf Pflästerers für ein „Gauhaus“ an der heutigen Ettlinger Straße

Der gebürtige Weinheimer Carl Peter Pflästerer, der die Großherzogliche Kunstgewerbeschule in Karlsruhe besucht hatte, war ab 1908 in Architekturbüros tätig. Während des Ersten Weltkriegs war er unter anderem als Soldat in der Türkei sowie Frankreich. 1937 trat Pfästerer in die NSDAP ein.

Als Stadtbaurat oblag Pflästerer die Gesamtplanung für das Rheinstrandbad Rappenwört.[1]

Pflästeres Nachlass wird als Bestand 7/Nl Pflästerer im Karlsruher Stadtarchiv verwahrt und umfasst „Akten, Tagebücher, Notizhefte, Alben, Planmappen, Entwürfe, Aquarelle, Zeitungsartikel“ sowie Persönliches und Materialien zur Karlsruher Stadtplanung im Zeitraum 1919 bis 1954.

Bauten

(Auswahl)

Publikationen

  • Das Karlsruher Rhein­strand­bad Rappen­wört und der Rheinpark, in: „Die Bauzeitung“, Band 40 (1930), Heft 5, Seiten 52 ff.[2]

Literatur

  • Isabelle Dupont: Carl Peter Pflästerer und die Stadtplanung Karlsruhes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhun­derts – Kontinuitäten und Brüche (Magisterarbeit an der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Karlsruhe), Karlsruhe 2010, Info-Verlag [3]
  • Harald Ringler: „Der Stadt­pla­ner Carl Peter Pflästerer: Über drei Jahrzehnte Karls­ru­her Planungs­ge­schichte“, in: „Blick in die Geschichte“ Nr. 62 vom 19. März 2004; online auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Karlsruhe

Weblinks

Fußnoten

  1. Die offizielle Webpräsenz der Stadt Karlsruhe zum Thema „Kulturdenkmale Daxlanden / Hermann-Schneider-Allee 50-54 (Flstnr. 19479)“
  2. Christiane Weber: Das Rheinstrandbad Rappenwört / Hermann-Schneider-Allee 52 (zum Tag des offenen Denkmals 2009), siehe dort im Kasten „Literatur“
  3. Neuzugänge in der Bibliothek des Stadtarchivs, in: Blick in die Geschichte Nr. 86 vom 19. März 2010