Baum
Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:
Die Stadt Karlsruhe hat viele Bäume, die hier im Bezug zur Stadt dargestellt werden sollen. Der größte und älteste Baum der Stadt Karlsruhe ist eine bis zu 300 Jahre alte Stieleiche.
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Standorte
Im Stadtraum sind drei grundlegend verschiedene Standorte für Bäume zu unterscheiden:
Straßenbäume
Straßenbäume stehen an innerstädtischen Straßen. Dies sind meistens Laubbäume der gleichen Art, die in regelmäßigen Abständen an einem oder beiden Straßenrändern gepflanzt wurden.
Funktionen
Straßenbäume erfüllen verschiedene Funktionen: Sie bieten Schatten für die Fahrbahn und für Parkplätze, sie absorbieren einen Teil des Lärms, nehmen Schadstoffe auf und tragen zur Verbesserung des Ortsbildes bei.
Anforderungen
Straßenbäume sind besonders großen Belastungen ausgesetzt: verdichtete, versiegelte und nährstoffarme Böden, die für Wurzeln wenig Raum, Wasser und Sauerstoff bieten, Hunde-Urin und mögliche Schäden durch Verkehr oder Baumaßnahmen. Straßenbäume müssen also möglichst anspruchslos und belastbar sein und sollten wenig Totholz bilden.
Parks und Gärten
Bäume in Parks und Gärten sind weitaus geringeren Belastungen ausgesetzt und finden wesentlich bessere Bedingungen vor. Hier gibt es daher auch wertvollere, seltenere und ältere Bäume. Grünanlagen mit anspruchsvolleren Baumarten:
Wälder
Baumarten
Folgende Baumarten sind in der Stadt Karlsruhe heimisch (geworden):
Ahorn
- Bergahorn (Acer pseudoplatanis)
- Spitzahorn (Acer platanoides)
Birke
Eiche
- Roteiche (Quercus rubra)
- Stieleiche (Quercus robur)
- Sumpfeiche (Quercus palustris)
(siehe auch Carl-Wilhelm-Eiche, Graf-von-Wiser-Eiche, Heldbock)
Fichte
- Kaukasus-Fichte (Picea orientalis), auch Orientalische Fichte , Orient-Fichte und Sapindus-Fichte genannt.
- Gemeine Fichte (Picea abies), auch Rotfichte und Rottanne genannt.
Ginkgo
- Ginkgo biloba, der japanische Fächerbaum, Baum des Jahrtausends
Hartriegel
- Chinesischer Blütenhartriegel (Cornus Kousa)
Kiefer
- Klosterkiefer (Pinus silvestris)
- Schlangenhautkiefer (Pinus leucodermis), stehen im Winter auf dem Marktplatz in Karlsruhe
Linde
Tanne
- Edeltanne (Abies procera glauca) (= echte Blautanne)
- Hybrid Tanne, Kreuzung zwischen Nordmanntanne und Kilizischer Tanne
- Nordmannstanne (Abies nordmanniana)
Zypresse
- Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana)
- Sumpfzypresse (Taxodium distichum)
weitere
- Amberbaum (Liquidamber styraciflua)
- Atlaszeder (Cedrus atlantica)
- Douglasie
- Eberesche (= Vogelbeere) (Sorbus aucuparia)
- Eibe (= Taxus) (Taxus baccata)
- Erle (Alnus)
- Gemeine Esche (Fraxinus excelsior)
- Lärche
- Hiba Lebensbaum (Thujopsis dolabrata)
- Mammutbaum
- Ahornblättrige Platane (Platanus acerifolia)
- Pyramidenpappel
- Riesenthuja (Thuja plicata)
- Rosskastanie (Aesculus)
- Rotbuche (Fagus sylvatica)
- Schwarzpappel (Populus nigra)
- Stechpalme (Ilex aquifolium)
- Silberweide (Salix alba)
- Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)
- Walnussbaum (Juglans regia)
- Zaubernuss (Hamelis virginiana und mollis)
Broschüre
Beim Umweltzentrum, Kronenstraße 9 kann man eine Broschüre des Gartenbauamts über Bäume in Karlsruhe abholen. Sie enthält mehr Informationen als die unten zitierte Web-Adresse (insbesondere Informationen über Baumarten, die hier seltener verbreitet sind).
Pflege
Das Gartenbauamt kümmert sich um die öffentlichen Bäume, hierbei ist es auf Baumpatenschaften angewissen, damit auch die Bäume an den Straßenrändern genug Wasser bekommen.
Führungen
Führung über den Hauptfriedhof
Das Info-Center am Hauptfriedhof bietet immer wieder Führungen durch.
vergangen
Einer Führung über den Karlsruher Hauptfriedhof konnten sich Interessierte am Mittwoch, 13. September 2006, um 17 Uhr anschließen. Zentrales Thema des Rundgangs mit dem Landschaftsarchitekten Rainer Hornung war der Friedpark, der eine Baumbestattung samt Übernahme einer Baumpatenschaft ermöglicht. Die Beisetzung der Asche im Wurzelbereich von ausgesuchten Bäumen wird insbesondere von naturverbundenen Menschen gewünscht. Treffpunkt war am Info-Center des Hauptfriedhofs.
Zoologischer Stadtgarten
Bäume standen im Mittelpunkt der Führung durch den Zoologischen Stadtgarten am Sonntag, 22. Oktober 2006, um 10:30 Uhr. Der Leiter des Gartenbauamts, Helmut Kern, sowie Jürgen Unger luden dazu ein, einen Blick auf die rund 800 Bäume verschiedener Arten zu werfen. Auch seltene Exemplare wie der Aberbaum aus Amerika oder der Kuchenbaum aus Japan wurden bei dem Rundgang gewürdigt. Begeisternd war das bunte Herbstkleid der Bäume samt Fruchtschmuck. Infos gab es über Heimat und Verbreitungsgebiet, Holz, Blätter, Blüte und Früchte. Beginn der Führung war am Stadtgarten-Eingang bei der Nancyhalle.
Firmen
Firmen, die sich mit Bäumen beschäftigen, finden sich unter
del.icio.us
Mr.Wong
