Zündhütle

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Turm
Schrotturm Zündhütle

Das Zündhütle ist ein ehemaliger Schrotturm in Wolfartsweier an der B 3. Er ist 40 Meter hoch und steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

1952/1953 wird der Schrotturm auf dem Gelände der Munitionsfabrik Gustav Genschow & Co. AG erbaut. 1963 wird das Unternehmen von der Dynamit Nobel AG übernommen.

1973 werden die Gebäude der ehemaligen Munitionsfabrik abgerissen. Der Turm geht 1980 als technisches Denkmal in den Besitz der Universität Karlsruhe zu Forschungszwecken über (für Messungen von Geodäten und Meteorologen). Zuvor wurde er für etwa 180.000 DM renoviert.

Straßenkreuzung

Im örtlichen Sprachgebrauch häufig mit Zündhütle bezeichnet wird auch die Straßenkreuzung aus Badener Straße, Steinkreuzstraße, Südtangente und Tiefentalstraße, die in unmittelbarer Nähe des namensgebenden Turms liegt.

Lage

Die Straße heißt Am Zündhütle.

Dieser Ort im Stadtplan:

(H)  nächste Haltestelle: Zündhütle   

Wissenswertes

  • In einem Fallturm lässt man flüssiges Blei durch ein Sieb tropfen. Im freien Fall formen sich aus den Bleitropfen Kugeln, die während des Fluges erstarren und am Boden aufgefangen werden können.
  • Anzündhütchen (auch Zündhütle) sind die am Boden von Munitionspatronen eingepressten Messingkapseln. Sie enthalten einen Initialsprengstoff und dienen dem Zünden der Treibladung.

Bolzplatz

Bolzplatz neben dem Fallturm

Direkt neben dem Fallturm befindet sich ein Bolzplatz. Er besteht aus einer kahl gespielten Rasenfläche und zwei Fußball-Jugendtoren ohne Netze. Hinter dem einen Tor schützt ein Zaun den dahinter liegenden Spielplatz.

Weblinks