Bühler Friedenskreuz

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Bühler Friedenskreuz (Panorama-Ansicht)

Das Bühler Friedenskreuz ist eine „Brücke der Völkerverständigung“ in Bühl.

Beschreibung

Es ist 14 Meter hoch, wiegt 14,5 Tonnen und besteht zum Teil aus Baumaterialien des Westwalls und der Maginot-Linie. Felsstücke von Monte Cassino befinden sich innerhalb des Kreuzes. Die drei Tafeln, die von Betonklammern eingefasst sind, kamen Anfang der 1970er-Jahre hinzu.

Geschichte

Das Kreuz wurde von Kunstmaler Ludwig Barth entworfen, die statischen Berechnungen kamen von dem damals 83 Jahre alten Oberingenieur Ferdinand Eberhardt, der für seine Arbeit keinen Lohn verlangte. 1952 wurde es errichtet und im selben Jahr am 4. Mai im Beisein des damaligen Erzbischofs von Freiburg Wendelin Rauch und 10.000 Gästen eingeweiht.

Am 20. Juni 1954 wurde der „Verein zur Pflege des Friedenskreuzes Bühl“ gegründet.

1972 wurde die Anlage mit großen Steinblöcken um das Kreuz gestaltet.

Lage

Es befindet sich auf einer Anhöhe zwischen Bühl und Ottersweier:

Dieser Ort im Stadtplan:

Galerie

Literatur

Kurt Oser verfasste mehrere Aufsätze über das Bühler Friedenskreuz.