AMSEL-Haus

Aus dem Stadtwiki Karlsruhe:

Wechseln zu: Navigation, Suche
Totale
Totale

Das AMSEL-Haus ist zentraler Treffpunkt der AMSEL-Kontaktgruppe Karlsruhe.

Geschichte

Die dem Haus zugrundeliegende Idee eines Wohnmodells für an Multipler Sklerose erkrankte Menschen wurde 1989 gemeinsam von der Stadt, der Volkswohnung und dem AMSEL-Landesverband umgesetzt. Finanziell möglich wurde dies, indem Dr. Gerhard Seiler - der damalige Oberbürgermeister - dem AMSEL-Modell eine der Stadt vermachte und für soziale Zwecke bestimmte Erbschaft zur Verfügung stellte.

1991 erlangte die Wohnanlage bundesweite Beachtung, als sie im Rahmen des Aktionsprogramms der Europäischen Gemeinschaft zur Förderung er eigenständigen Lebensführung von Behinderten' mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde.

Einrichtung/Ausstattung

Das Haus umfasst fünf barrierefreie Wohnungen (4 Einzimmer-Appartements und 1 Zweizimmer-Wohnung), die auf die besonderen Beddürfnisse von an MS Erkrankten abgestimmt sind. So kommen bspw. rollstuhlgeeignete überbreite bodenanschlagsfreie Schiebetüren, per Codekarte zu öffnende Eingangs- und Wohnungstüren, Bäder mit ebenerdigen Duschmulden und umlaufenden Haltegriffen, gekippt aufgehngte Spiegel und spzeiell eingerichtete Küchen (ausziehbare Kühlschrankfächer, auf Knopfdruck absenkbare Oberschränke etc.) zum Einsatz.

Notrufanlagen und ein Fahrstuhl, über jeder Bewohner von der Tiefgarage direkt zu seiner Wohnung gelangen kann, gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Im Haus befindet sich darüber hinaus ein Therapieraum, sowie eine Gemeinschaftsbad mit einer Hubbadewanne und ein gemeinsamer Aufenthaltsraum zur Förderung der Kontakte untereinander und für Aktivitäten der AMSEL-Kontaktgruppe Karlsruhe.

Adresse

Eingangstür
Eingangstür
AMSEL-Haus
Otto-Wels-Straße 18
76189 Karlsruhe
Telefon: (07 21) 1 83 04 30
(H)  nächste Haltestelle: Oberreut Zentrum    
Persönliche Werkzeuge